Schulumfeld und pädagogisch-soziale Struktur

Die Homer-Grundschule befindet sich in dem unter Denkmalschutz stehenden Ludwig-Hoffmann-Gebäude in der Pasteurstraße 10/12.

Als wohnortnahe Grundschule und fester Bestandteil des Bötzowkiezes ermöglicht sie ihren Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Grundschulabschluss am Ende der 6. Klasse, mit guten Voraussetzungen für den Übergang in die weiterführenden Schulen. Grundsätzlich besteht ebenso die Möglichkeit, gut vorbereitet nach Klasse 4 auf ein grundständiges Gymnasium zu wechseln.

Die Schule ist wie alle Berliner Schulen eine Ganztagsgrundschule, im Falle der Homer-Grundschule im offenen Ganztagsbetrieb, d.h. sie gewährleistet eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr und darüber hinaus, auf Antrag der Eltern, ab 6:00 Uhr und bis 18:00 Uhr. Ebenso kann eine Ferienbetreuung beantragt werden.

Das Bötzowviertel ist eingerahmt von der Danziger Straße im Nordosten, der Geifswalder Straße im Westen und dem Volkspark Friedrichshain im Süden. Hier leben zumeist bildungsnahe, gutbürgerliche Familien, mit einem hohen Anspruch an die Ausbildung ihrer Kinder. Das spiegelt sich auch in der sozialen Struktur der Schülerinnen und Schüler wider.

Der Anteil der Kinder mit einer Gymnasialempfehlung am Ende der 6. Klasse betrug in den Schuljahren 2020/21 und 2019/20 jeweils 70 %.

An der Homer-Grundschule lernen derzeit 303 Kinder in 15 Klassen, davon 19 (6 %) aus Familien nichtdeutscher Herkunftssprache und 6 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (2 „Diabetes“, 3 „Lernen“, 1 „körperlich-motorische Entwicklung“). Integrative Probleme gibt es keine.

 

Personal

                    Lehrkräfte: 22

davon Lebenskunde: 1

     Religion: 1

     Sonderpädagogik: 1

 

Erzieherinnen und Erzieher: 10

                 Schulsozialarbeiterin: 1

nichtpädagogisches Personal: 3

 

Leitung:    Schulleiter

                       stellv. Schulleiterin

                       Leiter der ergänzenden Förderung und Betreuung

 

Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte liegt bei 51, das der Erzieherinnen und Erzieher bei 47 Jahren.

 

Räumliche und sächliche Ausstattung

  •   5 Klassenräume für die 1. – 2. Klassen (1x  mit PC und digitaler Tafel (ActivBoard))
  • 10 Klassenräume für die 3. – 6. Klasse (alle mit PC und digitaler Tafel (ActivBoard) und Spinden in den Flurbereichen)
  • je 1 Fachraum für: Naturwissenschaften und Musik (mit jeweils PC und digitaler Tafel (ActivBoard)), Englisch, Kunst, Religion, Lebenskunde
  •   4 Teilungs- und Gruppenräume
  •   1 Turnhalle (ca. 540m²)
  •   2 Computerräume (mit 10 bzw. 26 Schüler-PCs)
  • 11 Räume der ergänzenden Förderung und Betreuung
    (davon 1x mit PC und digitaler Tafel (ActivBoard), 5 Räume für die Schulanfangsphase (Klassen 1/2), 2 für Siebdruckwerkstatt, 1 für Holzwerkstatt)
  •   1 Büro für die Schulsozialarbeit
  •   2 Lehrer-/Erzieherzimmer
  •   3 Räume für Schulleitung, Verwaltung und Sekretariat
  •   1 Hausmeisterbüro / Werkstatt
  •   1 Aula mit Bühne
  • Schulhof mit: Sandkasten und Wasserlauf. Amphitheater, kleiner Stein-Sitzkreis, Holzspielplatz, Ballflächen

Zurzeit befindet sich die Schule noch in den letzten Zügen der Bauphase der Vollvernetzung. Nach Fertigstellung sind alle zu Schulzwecken genutzten Räume über LAN und W-LAN mit einem leistungsstarken digitalen Netz mit hoher Bandbreite verbunden. Jeder dieser Räume verfügt dann über einen LAN-Anschluss für den Lehrer-PC inkl. der digitalen Tafel, einen separaten LAN-Anschluss für Schüler-PCs sowie einen Access Point, der diesen Bereich möglichst optimal mit W-LAN abdeckt.

 

Kooperationen und Elternarbeit

Die Schule kooperiert mit der Lebenshilfe in der Schule gGmbH, dem Träger der Schulsozialarbeit an der Homer-Grundschule, dem Bildungsträger wortlaut Sprachwerkstatt UG für die Umsetzung der ergänzenden Lernförderung, dem Bürgerverein Pro Kiez e.V. und der Kurt Tucholsky Bibliothek im ehemaligen Rektorenhaus in der Esmarchstr. 18 sowie mehreren Kitas, Buchhandlungen und weiteren Gewerbetreibenden in der näheren Umgebung.

Sportliche Kooperationen bestehen zwischen der Schule und dem Kazoku Sportverein e.V. und dem Fußballverein Berliner TSC, die während der Nachmittagsbetreuung Karate- bzw. Fußballtraining anbieten. Auch eine Schach-AG konnte die Schule seit vielen Jahren auf diese Weise etablieren.

Besonderes Augenmerk gilt auch der Zusammenarbeit mit den Eltern. Die am Anfang des Schuljahres in den Klassenelternversammlungen gewählten Elternsprecher treffen sich regelmäßig in den Sitzungen der Gesamtelternvertretung und tauschen sich gemeinsam mit der Schulleitung und Vertretern der Lehrkräfte und der Mitarbeiter der ergänzenden Förderung und Betreuung aus. Gleichzeitig engagieren sich die Eltern für die Belange der einzelnen Klassen und sind auch bei außerschulischen Veranstaltungen hilfsbereite Unterstützer.

 

Gebäude

 Historisches Foto Esmarchstraße 18

Die Entwürfe für das Schulgebäude stammen von dem bekannten Architekten und ehemeligen Stadtbaudirektor Ludwig Hoffmann.

1905 wurde die Schule als Gemeindeschule für Mädchen und Jungen eröffnet. Jedoch gab es zwei separate Eingänge und die Kinder sind auch getrennt unterrichtet worden.

Im Gebäude gibt es 27 Klassenräume, die in der Regel 55 qm groß sind. Es gibt Fachräume für Naturwissenschaften und für Bildende Kunst sowie eine Aula, die auch als Speise- und Veranstaltungsraum genutzt wird.

Alle Klassen in der Schulanfangsphase (SAPH) haben neben einem Klassenraum einen extra Hortraum.

Der Schulhof wurde 2007 umgestaltet, die Sporthalle, die sich auf dem Schulgrundstück befindet, 2008 saniert.

Zum historischen Gebäude-Ensemble gehört auch das frühere Rektorenhaus in der Esmarchstrasse 18.

Hier befindet sich heute die öffentliche "Kurt-Tucholsky-Bibliothek", die von dem Verein ProKiez e.V ehrenamtlich betrieben wird.

 

Der Schulhof ist in den Jahren 2006 und 2007 mit öffentlichen und europäischen Fördergeldern saniert worden Es gibt ein Amphitheater, eine Wasserschnecke mit Buddelkasten, Klettergerüste im Stil eines griechischen Dorfes und einen Ballplatz.

Auf dem Nachbargrundstück der Schule an der Ecke Esmarchstrasse hat der Stadtbezirk im September 2008 einen öffentlichen Spielplatz eröffnet, den die Kinder in der Hortzeit neben dem Spielplatz auf dem Arnswalder Platz intensiv nutzen.